CHRISTEL GRISSMER
Christel Grissmer ist 1959 in Saarbrücken geboren. Derzeit lebt und arbeitet sie in Potsdam / Berlin. Nach dem Biologiestudium an der Saarländischen Universität ging sie für neun Jahre nach USA. Sie studierte Theatre Arts an der California State University Los Angeles (M.A. 1992) und besuchte Performance Art Classes von John White an der University of California Irvine. Gleichzeitig absolvierte sie eine mehrjährige Dramatherpieausbildung (RDT, National Association of Dramatherapy) in Los Angeles bei Prof. Pamela Barragar-Dunne.
Im Raum Los Angeles arbeitete sie als Theaterpädagogin und Regisseurin im soziokulturellen und soziotherapeutischen Bereich wie auch an Theatern, Schulen und am College. Wieder zurück in Deutschland war sie weiterhin tätig als Dozentin an Weiterbildungsakademien und Ausbildungsinstituten für Theater. Sie gründete und leitete ab 1996 das Jugendtheater Junges Forum am Ulmer Theater. Ihr Schwerpunkt waren postdramatische Theaterformen, die auch performative Strategien miteinschlossen. Sie schrieb Fachartikel über ihren Arbeitsstil und künstlerische Position, u.a. publizierte sie 2006 in: Aktionskunst lehren-Aktionskunst lernen (Hrsg. Marie-Luise Lange).
Seit 2007 ist ihr neuer Lebensmittelpunkt Berlin. Sie setzte dort neben Theater einen weiteren Schwerpunkt auf Bildende Kunst und absolvierte ein Studienjahr in Kunsttherapie. Auch im Raum Berlin/Brandenburg arbeitete sie als Dozentin in der Weiter- und Fortbildung, hatte Lehraufträge an der UDK Berlin und an der Fachhochschule für Sozialpädagogik in Berlin-Karlshorst und unterrichtete als Lehrerin an Fachschulen für Sozialpädagogik. te
Seit 2022 liegt der Schwerpunkt ihres Schaffens nur noch auf Kunst. Fortlaufende Vertiefung und Erweiterung in malerischen und zeichnerischen Techniken durch Teilnahme an Kursen an freien Kunstakademien, sowie durch ein Studienjahr in der Klasse Prof. Markus Lüpertz an der Akademie Kolbermoor. Seit Ende 2024 ist sie Studierende an der Akademie für Malerei Berlin. Ausstellungen in Berlin, Potsdam und Saarbrücken.
EBERHARD KREITMEYER
Als Tischler, Lehrer und ehemaliger Schulleiter des Gottfried-Keller-Gymnasium in Berlin hat er dort eine Holzwerkstatt aufgebaut für den AG-Bereich und den Fachbereich Kunst. Seit seinem Ruhestand 2016 ist er als Kunsthandwerker und Drechsellehrer tätig. Eberhard Kreitmeyer produziert aufwändig hergestellte Objekte wie Schalen, Schneidebretter, Vasen und mehr, die er seit Jahren mit Erfolg auf Kunstmärkten in Berlin und Potsdam verkauft. Doch vor allem ist ihm wichtig, das Handwerk des Drechselns weiterzugeben. So unterrichtet er seit Jahren in unterschiedlichen Werkstätten in Berlin und Potsdam, teilweise in Kooperation mit anderen Trägern wie beispielsweise die Jugendbauhütte.
Seit dem Sommer 2025 hat er sein Atelier bzw. Werkstatt im Atelierhaus am Speicher. Eberhard Kreitmeyer ist davon überzeugt, dass in jedem Menschen haptische Fähigkeiten schlummern und dass es mehr gibt als das Surfen im Netz. Er nennt es Entschleunigung in der digitalen Welt. Wer Lust und Spaß daran hat, mit Holz zu arbeiten, kann bei ihm Drechselkurse buchen, es stehen zwei moderne Drechselbänke bereit. Näheres kann man seiner Website entnehmen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, nur Mut zum Ausprobieren. Drechseln ist eine sanfte Technik, in der das Spüren und Hören wichtiger ist als das Sehen. Manche verstehen das als meditatives Erleben. Holz ist ein dankbares Material und in jeder Form für das Drechseln geeignet. Eberhard Kreitmeyer vermittelt in seinen Kursen vor allem die Technik. Was daraus wird, eine Schale oder Vase, Kerzenständer oder Salz- und Pfeffermühlen, Dosen mit Deckel oder ein Kunstwerk mit oder ohne Namen – das entscheidet jeder Teilnehmer oder Teilnehmerin selbst. Mit seiner optimistischen aufmunternden Art begleitet Eberhard jeden auf seiner Drechselreise und freut sich mit den Teilnehmenden an dem, was entsteht.
GENIA CHEF
Genia Chef (geb. in Kasachstan) lebt seit 1985 in der Bundesrepublik Deutschland.Studium von Malerei und Graphik an der Akademie für Bildende Künste, Wien, Abschluss mit dem Goldenen Fuegerpreis der Akademie.Genia Chef gilt als Begründer des Post-Historismus, einer Kunstrichtung, die Elemente der traditionellen Malerei mit ästhetischen Experimenten verbindet und aktuelles Zeitgeschehen in Form einer neuen Mythologie interpretiert.
Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen, u.a. Weisman Art Museum, Minneapolis, USA (1998); Museum of Modern Art, Ostende, Belgien (2001); Yeshiva University Museum, New York (2003); Kunsthalle Baden-Baden (2004); Experimental Art Foundation, Adelaide, Australien (2005); CU Art Museum, Boulder/Colorado, USA (2011); Staatliches Russisches Museum, Sankt Petersburg, Russland (Soloshow, 2011); Kunstbiennale Venedig (2013); University of New Mexico Art Museum, Albuquerque, USA (2014); Pavillon Telluria auf der Kunstbiennale Venedig (2015); Mdina Cathedral Contemporary Art Biennale, Malta (2017); Staatliches Kunstmuseum Novosibirsk (Soloschau, 2019); Wanderausstellung „Nibelungenlied“ entlang von Rhein und Donau (2020-2024: Landesmuseum Liechtenstein, Vaduz/SiegfriedMuseum Xanten/ Schloss Drachenburg/Neues Museum Schloss Sayn/ Burg Pfalzgrafenstein/ Museum Heylshof Worms/Burg Harburg/Kulturmodell Passau/ Kokoschkamuseum Pöchlarn/Palais Palffy Wien/ Nationalmuseum Burg Esztergom, Ungarn); Zimmerly Art Museum, New Brunswick, USA (2024); Cathedral Museum Mdina, Malta (Soloschau, 2025)
LUKASZ CHROBOK
Lukasz Chrobok (geb. 1976) schloss sein Studium bei Ute Mahler und Hans Hansen im Bereich Fotografie mit Diplom ab und wandte sich im Anschluss freien künstlerischen Projekten zu.
Malerei, Installation und performative Formate stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit.
2009 gründete er das Kunst- und Atelierhaus 2025 e.V. in Hamburg – mit 12 Ateliers und einem Projektraum. Neben einer Dozententätigkeit an der Lichtwark Schule Hamburg, arbeite er in zahlreichen Konstellationen mit Künstlerinnen, Performerinnen und Designerinnen in Hamburg, bevor er 2022 nach Berlin zog. Seine Arbeit ist gegliedert in thematische und formale Werkgruppen. Lukasz Chrobok verwendet in seiner Vorgehensweise zur Organisation von Prozessen eine Methode, die mir nahe steht: Ich nenne das Gastronomisierung der Daten. Wie ein behutsamer Gast dringt Lukasz in ein Gefüge ein und bemerkt die Besonderheiten, die er dann bei seiner Arbeit neu arrangiert. Die Erfahrung der Simultanität erweist sich hier als wichtiger Teil der Druckentlastung des Prozesses, vor allem da der Künstler nicht nur zum Schauen, sondern auch zum Nachvollziehen einlädt. Dadurch verschiebt sich das Künstlerische von dem tatsächlichen Machen zum Ursprung der Idee. Wenn Lukasz sich selbst in einem neuen Kontext wiederfindet, geht er nie mit seinen Zuschnittschablonen heran. Er lässt das ihn umgebende spielen und fließen, seine Wahrnehmung umhüllen, in seine Erfahrung eindringen. Der Künstler stimmt sich buchstäblich auf die Welle ein, folgt der Strömung und tritt in die Improvisation.

MARITA WIEMER
Marita Wiemer (geb. 1949, Berlin) ist Malerin und Grafikerin.Marita Wiemer schloss 1988 ihr Kunststudium mit Abschluss zur Meisterschülerin bei Jobst Günter ab. Sie studierte Malerei an einer freien anthroposophisch orientierten Kunstschule (Berlin-Kreuzberg) mit Schwerpunkt zum Wesenhaften von Farbe und Form.Seit 1988 arbeitet sie freischaffend.
Seit 1989 übte sie verschiedene Dozententätigkeiten aus. In Organisation sowie Durchführung von Mal-und Zeichenkursen und Malreisen mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung sowie Auftragsarbeiten für künstlerische Wandgestaltungen.Seit 1991 setzt sie sich mit Hoch-und Tiefdruck auseinander.
MICHAIL SCHNITTMANN
1953 21.04 Geboren in Odessa.
1968-1972 Studium an der Kunstfachhochschule, Odessa.
1975-1980 Studium an der Kunstakademie Tbilissi, Georgien.
1980-1988 Arbeiten im Bereich: Mosaik, Wandmalerei, Glasmalerei.
1974-1988 Teilnahme an den Ausstellungen der Union der Künstler UdSSR.
seit 1989 Wohnort in Berlin.
1990-1999 Studium an der Hochschule der Künste Berlin seit 1989
zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Auslandsarbeiten von Michail Schnittmann befinden sich im Privatbesitzin den folgenden Ländern:Australien; Deutschland; Frankreich; Israel; Kanada; Polen; Niederlande; Österreich;Spanien; Schweden; USASowie in der Sammlung der Stadtverwaltung Cannes

SHEILA VERSECK
Sheila Verseck (geb. 1992, Berlin) ist Mixed-Media-Künstlerin, Bildhauerin und Lehrerin.Sheila Verseck schloss 2015 ihr Designstudium an der Mediadesign Hochschule ab und arbeitete als 3D-Artist an verschiedenen Projekten von Spielen bis hin zu Architektur.
Jetzt arbeitet sie als Lehrerin, um Kunst für jeden zugänglich machen und allen die Freude an der Kunst zu bringen. Als Bildhauerin hat sie ihre Liebe zur traditionellen Kunst nie verloren und kombiniert ihr 3D-Design und ihr technisches Verständnis, um verborgene Figuren aus Ton hervorzubringen.Als Künstlerin mit starken im Hintergrund in Anatomie hat sie bereits in den USA bei AnatomyTools und im Berlin Sculpture Atelier unterrichtet.

UTE SAFRIN
Ute Safrin ist Bildende Künstlerin.
Sie studierte von 1987 bis 1993 an der Hochschule für Künste in Bremen bei Professor Bernd Altenstein Freie Kunst im Fachbereich Plastik und schloss ihr Studium mit Diplom ab. Während ihrer Studienzeit beschäftigte sie sich sowohl mit figürlicher Plastik als auch mit abstrakten Formen. Nach dem Abschluss widmete sie sich der Entwicklung von Klanginstallationen. Das Thema Sound Art führte sie im Jahr 2000 nach Berlin. Zwischen 1996 und 2010 entstanden zahlreiche Klanginstallationen.
Seit etwa 15 Jahren liegt ihr Schwerpunkt vor allem auf figürlicher Plastik. Ute Safrin hat sich an zahlreichen Ausstellungen mit Kleinplastik beteiligt. Sie gibt Akt- und Porträtkurse an zwei Volkshochschulen.
Seit 2020 hat Ute Safrin das Malen für sich entdeckt und ihre künstlerische Praxis dadurch erweitert. Dabei spielt der Zufall eine bedeutende Rolle, und das Experimentieren ist ihr besonders wichtig. Im Atelierhaus am Speicher, Raum 214, arbeitet Ute Safrin seit 2025 an Figuren aus Holz.


























